Forschungs & Entwicklungstechnologie

Auf der Grundlage ihres durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie entstandenen starken wissenschaftlichen F&E-Fundaments hat sich die Schweiz zu einer wissensbasierten Volkswirtschaft entwickelt. Unter Berücksichtigung der wichtigsten technologischen Innovationsbereiche der heutigen Zeit – u.a. Life Sciences und Medizintechnik, Mikro-Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und Umwelttechnologie und viele andere – wurden dazu Bildungs- und Forschungsprogramme ausgebaut.

Die zahlreichen privaten Forschungs- und Entwicklungszentren wie das Nokia Research Center, das Nestlé Research Center oder auch das Novartis Animal Health R&D Center sind ein weiterer Beweis für die Attraktivität der GREATER GENEVA BERNE area als Forschungs- und Entwicklungsstandort. Die große Anzahl staatlicher Programme zur Förderung dieser Aktivitäten wie der Schweizerische Nationalfonds und die schweizerische Förderagentur für Innovation (KTI) zeigt ebenfalls, welchen Stellenwert Forschung und Entwicklung hier haben.

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5.1 F&E - Einrichtungen

Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL)
Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) hat sich der Aufgabe verschrieben, Bildung, Forschung und Technologietransfer auf höchstem internationalem Niveau zu bieten. Der EPFL-Campus beheimatet mehr als 250 Labors und Forschungsgruppen und bietet anspruchsvolle Studiengänge und Forschungsprogramme, u.a. in den Bereichen Physik, Materialwissenschaft, Life Sciences und Biotechnologie, Chemie und Maschinenbau. Sie machen die EPFL zu einem der innovativsten und produktivsten Technologieinstitute der heutigen Zeit in Europa. Ihre Programme sind auf interdisziplinäre Forschung ausgerichtet, zudem unterstützt die EPFL die Gründung von Partnerschaften mit anderen Institutionen. Darüber hinaus ist sie in internationale Forschungsgroßprojekte eingebunden. Schwerpunkte an der EPFL sind sowohl die Grundlagenforschung als auch die anwendungsorientierte Entwicklung.
www.epfl.ch

Universität Bern
Die Universität Bern gehört in verschiedenen Forschungsbereichen zu den Leadern. Sie konzentriert sich auf drei Nationale Forschungsschwerpunkte (NFS): Klima, Nord-Süd (nachhaltige Entwicklung) und International Trade Regulation. Darüber hinaus ist die Universität Bern bekannt für ihre Arbeit in der Weltraumforschung, in der Medizintechnik, der Zahnmedizin und der Tiermedizin. Weitere wichtige Forschungsbereiche sind u.a. Public Governance, Kunstwissenschaft und Kultur. Das Universitätskrankenhaus (Inselspital) ist eine Einrichtung von Weltformat. Die Forscher sind mit internationalen Partnern vernetzt und an europäischen sowie internationalen Forschungsprogrammen beteiligt.
www.unibe.ch

Universität Freiburg
Die Universität Freiburg ist die einzige zweisprachige Universität in der Schweiz. Sie ist traditionell in der Pionierforschung engagiert und baut diese Aktivitäten sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene in allen fünf Fakultäten und vielen Bereichen aus, beispielsweise auf den Gebieten Biomedizin, Föderalismus, europäisches Recht, europäische Wirtschaft, Ethik und Menschenrechte, Informatik sowie Bildungswissenschaften. Die Universität hat sich neuen interdisziplinären Forschungsfeldern, u.a. Nanowerkstoffen, Wettbewerbsfähigkeit und Mehrsprachigkeit, verschrieben, und dieses Engagement hält Studierende wie Professoren dazu an, immer wieder Neuland zu betreten.
www.unifr.ch

Universität Genf
Die Universität Genf ist von vielen internationalen Rating-Agenturen als einer der Vorreiter in der wissenschaftlichen Forschung, speziell in den Bereichen Molekularbiologie, Astrophysik, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften, anerkannt. Sie zählt zu den zwölf besten Forschungsuniversitäten Europas und ist seit 2002 Mitglied der „League of European Research Universities“, in der sich besonders forschungsstarke Universitäten zusammengeschlossen haben“. Die Universität leitet drei Nationale Forschungsschwerpunkte: „Grenzen der Genetik“, „Materialen mit neuartigen elektronischen Eigenschaften“ und „Affektive Wissenschaften“.
www.unige.ch
www.frontiers-in-genetics.org
www.manep.ch
www.affective-sciences.org
www.miralab.unige.ch

Universität Lausanne (UNIL)
An der Universität von Lausanne arbeiten über 130 Forschungseinheiten in einer Vielzahl verschiedener Disziplinen von griechischer Numismatik über Cyber-Marketing bis hin zur Entwicklungsbiologie. 500 der an den Instituten, in den Labors und Bibliotheken tätigen 2.000 Forscher sind Professoren. Mit ihren Forschungsprojekten von nationaler und internationaler Bedeutung leisten sie einen Beitrag zur Erweiterung des wissenschaftlichen Wissensstands. Getreu dem Grundsatz, dass Wissen Grenzen überwindet, hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit heute Priorität, damit neue Forschungsfelder erkundet und die Fragen, die die Gesellschaft bewegen, zufriedenstellender beantwortet werden können.
www.unil.ch

Universität Neuchâtel (UNINE)
Die Universität Neuenburg beschäftigt ca. 800 Professoren, Forscher und wissenschaftliche Mitarbeiter und wendet mehr als ein Drittel ihres Jahresbudgets für die Forschung auf. Ihre Forschungsprogramme werden in erster Linie vom schweizerischen Nationalfonds finanziert, darüber hinaus arbeitet sie regelmäßig mit anderen akademischen Einrichtungen und der Privatwirtschaft zusammen. Allein die Wissenschaftsfakultät der Universität zählt acht Institute für Mathematik, Physik, Mikrotechnologie, Computerwissenschaft, Zoologie, Botanik, Chemie, Geologie und Hydrologie.
www.unine.ch

Berner Fachhochschule
Die Berner Fachhochschule (BFH) ist aktiv in die anwendungsorientierte Forschung involviert. Alle Departemente von Technik und Informatik bis hin zu den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung sind laufend an Projekten beteiligt. An der BFH werden Lösungen für das „ICT-basierte Management“ und für die Fragen zu Identität, Sicherheit und Datenschutz in einer zunehmend vernetzten Welt entwickelt.
www.bfh.ch
www.ti.bfh.ch/med
www.ti.bfh.ch
www.e-government.bfh.ch

Fachhochschule Westschweiz (HES-SO)
Die Fachhochschulen leisten bedeutende Forschungsarbeit in Bereichen, die von direkter Relevanz für die wichtigsten Technologiesektoren der Schweiz sind. In vielen Fällen erhalten sie dazu ein konkretes Mandat von der Privatwirtschaft. In der GGBa hat die Fachhochschule Westschweiz fünf Institute.
www.hes-so.ch

Universitätsspital (Inselspital) Bern
Im Kanton Bern befindet sich eines der führenden Universitätskrankenhäuser der Schweiz mit internationaler Reputation: das Inselspital. Das Inselspital und die Universität forschen gemeinsam in den Bereichen Herz / Kreislauferkrankungen, neurologische Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats, Tumorbehandlung und Transplantationstherapien. Zudem bietet das Inselspital hochspezialisierte Dienstleistungen in der Spitzenmedizin mit den besonderen Schwerpunkten Herz, Blutgefäße und Neurologie.
www.insel.ch
www.medizin.unibe.ch

Universitätsspital Genf (HUG)
Das Universitätsspital Genf gilt als einer der besten Krankenhauskomplexe der Schweiz. Im In- und Ausland genießt es hohes Ansehen in verschiedenen Hightech-Bereichen wie Bioinformatik, Neurowissenschaften, Genomik, Genetik und Molekularbiologie, Immunologie, Stammzellenforschung sowie Herz- und Gefäßchirurgie. Innerhalb des Clusters BioAlps ist das Spital auf dem Gebiet der Biomedizin in sechs Forschungsprogramme eingebunden. Darüber hinaus arbeitet es bei der Konzeption von Projekten verschiedenster Art, u.a. auch Informationsprogrammen über chronische Erkrankungen sowie in der Forschung und Ausbildung im Bereich psychische Gesundheit, eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen.
www.hug-ge.ch
www.unige.ch/unitec

Universitätsspital Lausanne (CHUV)
Das Universitätsspital Lausanne ist weltweit berühmt für seine Forschung auf zahlreichen Gebieten, u.a. in der Biotechnologie und in der Medizintechnik. Das Spital bietet medizinische Kompetenz und Einrichtungen auf höchstem Niveau für Studien mit Tieren und Menschen. Um Forscher auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten zu unterstützen, steht es über ein gemeinsames Technologietransferbüro (Pactt – www.pactt.ch) mit der Universität von Lausanne (UNIL) in Kooperation. Darüber hinaus fungiert die Fakultät für Biologie und Medizin mit ihrer Spitzenforschung in den Bereichen Neurowissenschaften, Therapieverfahren, Herz/Kreislauf- und Immunsystem, Kardiologie und kardiovaskuläre Chirurgie als Schnittstelle zwischen Spital und Universität.
www.chuv.ch

Adolphe Merkle Institute
Das Adolphe Merkle Institut (AMI) ist ein Forschungszentrum für Material- und Nanowissenschaft und der wissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg angegliedert. Lehre und Forschung werden hier interdisziplinär behandelt, weshalb das Institut großen Wert auf Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Universitäten legt. Das AMI wird über die Adolphe Merkle Stiftung finanziert und strebt eine internationale Führungsposition in der Grundlagenforschung an. Bereits heute sind am AMI eine Reihe herausragender Wissenschaftler mit anspruchsvollen Forschungsprogrammen beschäftigt.
www.am-institute.ch

Artificial Organ (ARTORG) Forschungszentrum für Biomedizintechnik
Das Artificial Organ (ARTORG) Forschungszentrum für Biomedizintechnik bringt Forscher aus verschiedenen biomedizinischen Instituten und klinischen Departementen unter dem Themenschwerpunkt künstliche Organe zusammen. Das Zentrum arbeitet aktiv mit den Forschungsund Entwicklungsgruppen der Fachhochschule Bern und anderen schweizerischen Technologieinstituten zusammen. Der Wissens- und Technologietransfer wird durch Einbindung von Partnern aus der Schweizer Medizintechnik gefördert. Um die Erfolgschancen dieser Art der translationalen Forschung zu erhöhen – also die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Entdeckungen zu praktischen Lösungen – wird die kreative Teamarbeit im ARTOG über alle Disziplinen hinweg unterstützt.
www.artorg.unibe.ch

CABI Europe – Schweiz Zentrum für Biowissenschaft
CABI Europe – Schweiz ist Teil des internationalen CABINetzwerks, dessen Zentren sich weltweit für die sichere Bekämpfung invasiver Unkräuter und Schädlinge auf biologischem Wege einsetzen. Die Arbeit in der Schweiz basiert zum großen Teil auf der klassischen biologischen Schädlingsbekämpfung, bei der u.a. versucht wird, eingeschleppten Schädlingen durch Einführen ihrer natürlichen Feinde aus ihrem Ursprungsland Herr zu werden. Durch einen diversifizierten Ansatz bringt das Zentrum seine Erfahrung im Bereich der biologischen Schädlingskontrolle sowie der Interaktionen zwischen Insekt-Pflanze und Insekt-natürlicher Feind in der Praxis zur Lösung ökologischer Probleme mit Relevanz für die Schweiz und Europa zum Einsatz.
www.cabi.org > development and research > our centers > cabi Switzerland

Europäische Organisation für Kernforschung (CERN)
CERN, die europäische Organisation für Kernforschung, ist eines der weltweit größten und angesehensten wissenschaftlichen Forschungszentren. Hier wird Grundlagenphysik betrieben und die Zusammensetzung und Funktionsweise des Universums erforscht. Am CERN werden mithilfe der größten und komplexesten wissenschaftlichen Instrumentarien der Welt die Grundbausteine der Materie – die Elementarteilchen – untersucht. Die Physiker lassen diese Teilchen miteinander kollidieren und gewinnen aus diesen Vorgängen neue Erkenntnisse über die Naturgesetze. Das Instrumentarium am CERN sind Teilchenbeschleuniger und -detektoren. In den Beschleunigern werden Teilchenstrahlen auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt und zur Kollision miteinander oder mit stationären Zielen gebracht. Detektoren beobachten die dabei ablaufenden Vorgänge und zeichnen sie auf.
www.cern.ch

Forschungsinstitut IDIAP
Das IDIAP ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation. Seine Forschungsgebiete sind vor allem maschinelles Lernen, Sprach- und Audioverarbeitung, Computer- Vision (künstliches Sehen), Information Retrieval, biometrische Authentifizierung und multimodale Interaktion. Auf nationaler Ebene ist das IDIAP die führende Institution des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) Interaktives Multimodales Informationsmanagement (www.im2.ch). Das IDIAP unterhält intensive akademische Verbindungen zur Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und wird zum Teil durch den Bund, die Kantone und Gemeinden subventioniert.
www.idiap.ch

MEM Research Center Institut für evaluative Forschung in der orthopädischen Chirurgie
Das MEM Research Center besteht aus dem Institut für Operationstechnologie und Biomechanik und aus dem Institut für evaluative Forschung in der orthopädischen Chirurgie. Es gehört zur medizinischen Fakultät der Universität Bern.
www.memcenter.unibe.ch

Schweizer Institut für Biomechanik (SIB)
Das SIB ist eine gemeinnützige akademische Stiftung, die Forschung und Bildung auf dem Gebiet der Bioinformatik im gesamten Schweizer Raum koordiniert und für die nationale wie internationale Forschungsgemeinde anspruchsvolle Dienstleistungen im Bereich Bioinformatik erbringt. Das SIB ist als Verbund aus Bioinformatik-Forschungsgruppen führender Schweizer Universitäten und den eidgenössischen technischen Hochschulen organisiert. Seit vielen Jahren entwickelt es dem neuesten Stand der Technik entsprechende Software für die Life Sciences-Forschungsgemeinde und verfügt über sorgfältig annotierte Datenbanken. Zum SIB gehören Weltklasse-Forschungs-und -Dienstleistungsgruppen aus den Bereichen Proteomik, Transkriptomik, Genomik, Systembiologie, strukturelle Bioinformatik, evolutionäre Bioinformatik, Modellbildung, Bildgebung, Biophysik und Bevölkerungsgenetik.
www.isb-sib.ch

Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnologie (CSEM)
CSEM, das führende Mikrotechnologieinstitut der Schweiz, arbeitet in den Bereichen anwendungsorientierte Forschung, Produktentwicklung, Prototypentwicklung und Kleinserienfertigung und betätigt sich darüber hinaus als Technologieberatungsstelle. Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte sind die Mikro- und Nanotechnologie, Mikroelektronik, Systementwicklung, Mikrorobotik, Photonik und ICT. Das CSEM ist als Dienstleister für industrielle Kunden tätig. Darüber hinaus werden eigene kommerzielle Aktivitäten mit bestehenden Unternehmen sowie durch Unterstützung von Spin-offs und Start-ups ausgebaut.
www.csem.ch

Theodor-Kocher-Institut
Das Theodor-Kocher-Institut ist der medizinischen, der naturwissenschaftlichen und der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Bern angeschlossen. Die ersten Forschungsarbeiten wurden durch den an Theodor Kocher verliehenen Nobelpreis möglich und finanziert. Das Institut forscht in den Bereichen Immunzellenmigration, vaskuläre Morphogenese und Blutplättchenbiologie mit Schwerpunkt Blut-Hirn-Schranke.
www.tik.unibe.ch

Weitere öffentliche Forschungszentren und -institute:

5.2 Innovationsförderung: Plattformen für den Technologietransfer

Alliance Network
Alliance stellt Kontakte zwischen Unternehmen, die an einer Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung interessiert sind, und geeigneten Forschungsinstituten in der Westschweiz her. Dabei hilft das Netzwerk den Unternehmen bei der Ermittlung ihrer Vorgaben, bei der Umsetzung in Projekte und bei der Suche nach idealen Partnern aus den angeschlossenen Forschungslabors. Zudem ist Alliance mit einer europaweiten Technologieaustauschplattform verbunden (IRC-Netzwerk).
www.alliance-tt.ch

Competence Center for Medical Technology (CCMT)
Das Competence Center for Medical Technologie ist eine in der gesamten Schweiz tätige Stiftung, die sich für den professionellen Technologietransfer zwischen Universitäten und der Industrie einsetzt. Dabei werden zwischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und der Industrie Partnerschaften mit dem Ziel gegründet, Produktinnovationen erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Die Leistungen des CCMT sind für Medizintechnikunternehmen kostenlos.
www.ccmedtech.ch

Die Förderagentur für Innovation (KTI)
Auf nationaler Ebene unterstützt die schweizerische Förderagentur für Innovation (KTI) F&E-Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten und Unternehmen. Aktivitätsschwerpunkte sind Life Sciences, Ingenieurwesen, Mikro-Nanotechnologie und Enabling Sciences. Die KTI ist in der gesamten Schweiz aktiv und verfolgt fünf Zielsetzungen:

  • Förderung des Technologietransfers durch Kofinanzierung von F&E-Gemeinschaftsprojekten zwischen Unternehmen und Universitäten. Wird ein Projekt angenommen, kann die KTI bis zu 50% der Gesamtkosten übernehmen.
  • Unterstützung der Gründung und der Entwicklung von jungen Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial durch ein eigenes Coaching-Programm (KTI Start-up).
  • Förderung des Unternehmergeistes durch stark praxis orientierte Bildungsprogramme über die Initiative „Venturelab“.
  • Unterstützung bei der Beschaffung von Risikokapital über KTI Invest, einen unabhängigen privaten Verband.
  • Einbindung in internationale F&E-Programme, um Schweizer Partnern den Zugang und die Beteiligung zu ermöglichen.

 www.kti-cti.ch

innoBE
innoBE agiert als Mittler für den Technologietransfer zwischen Unternehmen und Universitäten. Die Institution bietet Jungunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine kostenlose Einstiegsberatung zu Unternehmensstrukturen und Innovationsmanagement. innoBE berät und unterstützt Firmen bei der Planung und Umsetzung von Innovationsprojekten über den gesamten Innovationsprozess hinweg.
www.innoBE.ch

Kunststoff-Cluster (Netzwerk Kunststofftechnologie)
Der Kunststoff-Cluster ist ein Netzwerk aus Industrieorganisationen, Forschungs- und Entwicklungszentren, Anlagenbauern und Lieferanten. Er ist eine Plattform für den Wissenstransfer, ein Kompetenzzentrum für die Kunststofftechnik und ein Netzwerk für Forschung, Entwicklung und Bildung. Als solches steht der Cluster in enger Zusammenarbeit mit ähnlich gelagerten Einrichtungen, Forschungs- und Entwicklungszentren sowie Bildungseinrichtungen in der Schweiz und in aller Welt.
www.reseau-plasturgie.ch

Platinn
Die Plattform für Unternehmensinnovation in der Westschweiz.
Platinn bietet Coaching- und Strategieberatungsleistungen für Neuunternehmen ebenso wie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Damit soll deren Innovationssystem in den vier Dimensionen Geschäft, Organisation, Kooperation und Strategie gefestigt werden.
www.platinn.ch

Unitectra
Unitectra ist die Technologietransfer-Organisation der Universitäten Bern und Zürich. Sie fördert den Wissensund Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Ihre Dienstleistungen werden von Forschungseinrichtungen als Unterstützung bei der Suche nach Partnern aus dem privaten Sektor oder in Form von Institutionen aus der Privatwirtschaft oder des öffentlichen Sektors in Anspruch genommen.
www.unitectra.ch

Wissenschafts- und Technologiezentrum des Kantons Freiburg (WTZ-FR)
Das Zentrum für Wissenschaft und Technologie des Kantons Freiburg unterstützt öffentlich-private Partnerschaften zur Förderung des Wirtschaftswachstums durch Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu werden Projekte in angewandten Wissenschaften in der vorkommerziellen Phase sowie in der späteren Phase des Technologietransfers begleitet.
www.pst-fr.ch

Beispiele für private Forschungszentren und -institute:

5.3 Innovationsförderung: cluster-Organisationen

Alp ICT
Alp ICT ist die Cluster-Plattform für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und darüber hinaus Kompetenz- und Innovationszentrum. Durch die Förderung der multilateralen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft leistet Alp ICT einen Beitrag zum Aufbau einer dynamischen ICT-Gemeinde in der GGBa. Aktivitätsschwerpunkte von Alp ICT sind die Entwicklung von Synergien, der Ausbau des Clusters im internationalen Rahmen und seine weitere Förderung.
www.alpict.ch

BioAlps
Der Life Sciences Cluster BioAlps hat sich im Bereich Biotechnologie und Biomedizintechnik an die europäische Spitze gearbeitet. Das Ziel von BioAlps ist die Förderung der Westschweiz als europäische Drehscheibe für den Bereich Life Sciences, ihrer Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie der in dieser Sparte tätigen Unternehmen. Forschungsschwerpunkte von BioAlps: Proteomik, Bioinformatik, Genomik, bildgebende Verfahren und Onkologie.
www.bioalps.ch 

Energie-Cluster
Der Energie-Cluster ist eine Dachorganisation für Unternehmen aus dem Bereich Energie- und Umwelttechnologie. Er arbeitet in sieben festgelegten Bereichen über die gesamte Wertschöpfungskette und bietet Dienstleistungen für Unternehmen. Hierbei handelt es sich um Coaching, Technologietransfer, Partnerschaftsmöglichkeiten, Bildung, Exportförderung, Netzwerkveranstaltungen und Kommunikationsplattformen.
www.energie-cluster.ch

Informationssystem- und IT-Sicherheits-Cluster (ISIS)
Im Informationssystem- und IT-Sicherheits-Cluster engagieren sich Partner aus dem Bildungswesen, der Exportbranche, dem öffentlichen und dem privaten Sektor sowie aus Forschung und Entwicklung in folgenden Bereichen: Informationssysteme, Multimedia, IT-Anwendungen und IT-Sicherheit.
www.infosystems-security.ch

Medical Cluster
Im Medical Cluster finden sich Hersteller, Lieferanten, Dienstleister sowie F&E-Unternehmen aus der gesamten Schweizer Medizintechnik-Wertschöpfungskette. Mit über 170 Mitgliedern in 14 Kantonen ist der Verband überall in der Schweiz präsent. Er steht auch ausländischen Unternehmen offen und ist Mitglied in der Swiss Life Science Marketing Alliance, wo er als Industriepartner fungiert. In Verbindung mit der Alliance vermarktet der Medical Cluster die Marke Swiss Medtech.
www.medical-cluster.ch
www.swiss-medtech.org

Micronarc
Micronarc ist die Kommunikationsplattform für die von den beiden Gebirgszügen Jura und Alpen umschlossene Region, die sich zu einem einzigartigen Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Mikro- und Nanotechnologie entwickelt hat. Das außergewöhnlich engmaschige Netz aus höheren Bildungseinrichtungen, Forschungszentren und Unternehmen der Privatwirtschaft hat herausragende Erfolge bei gemeinsamen Projekten zur angewandten Forschung, bei Technologietransfers und bei Innovationszyklen ermöglicht.
www.micronarc.ch

Präzisions-Cluster
Der Präzisions-Cluster versteht sich als Plattform für Unternehmen, Lieferanten sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Präzisionsindustrie und der Mikrotechnologie. Er fördert die Vernetzung zwischen seinen Mitgliedern und Forschungsinstituten sowie mit Unternehmen aus anhängigen Sparten. Zur weiteren Unterstützung dieser Zielsetzung werden regelmäßige Cluster-Veranstaltungen abgehalten.
www.cluster-precision.ch

tcbe.ch – ICT-Cluster Bern
Der tcbe.ch - ICT-Cluster Bern ist ein aus über 200 Organisationen aus den Bereichen Informationstechnologie und Telekommunikation bestehendes Netzwerk. Aktivitätsschwerpunkte von tcbe.ch sind die Organisation der Arbeitswelt, die Förderung von Bern als Wirtschaftsstandort, der Transfer von Wissen/Know-how, Bildung und Weiterbildung, Internationalisierung und Netzwerke. Zudem gehört auch RFIDnet, ein Kompetenzzentrum für RFID-Technologie, zum tcbe.ch.
www.tcbe.ch
www.rfidnet.ch

Wirtschaftsberatungs-Cluster
Der Wirtschaftsberatungs-Cluster fördert die Vernetzung privater und öffentlicher Dienstleistungen durch professionelle Gruppen und Workshops. Seine Mitglieder sind öffentliche Dienstleister, große Unternehmen und KMU sowie Privatpersonen aus Wirtschaft und Politik.
www.wbcb.ch

5.4 Wissenschafts- und Technologieparks

BioArk
BioArk ist der Sitz des schweizerischen Biotechnologie-Zentrums SBC (Swiss Biotech Center), einer pharmazeutischen Produktionsplattform, die als wichtiges Bindeglied in der Innovationskette fungiert. Seine Aufgabe darin, die Lücke zwischen akademischer Forschung und Industrie zu schließen. BioArk nimmt etablierte Unternehmen und Start-ups aus der Sparte Biotechnologie auf. Die ausgefeilte Infrastruktur fördert in Verbindung mit der konzentrierten Präsenz spezialisierter Biotechnologie-Unternehmen den Informations- und Technologie¬austausch. BioArk verfügt über ein 20.000 m² großes Areal und bietet Unternehmen Gelegenheit zur Ausschöpfung wertvoller Synergien zwischen höheren Bildungseinrichtungen, Forschungszentren und der privaten Wirtschaft.
www.bioark.ch

Biopôle
Der Biopôle Business Park hat sich der Förderung von Unternehmen in den Bereichen Biotechnologie und Medizinverschrieben. Der Park verfügt über eine Fläche von 80.000 m². Biopôle will Unternehmen, die sich in der Schweiz mit einem F&E-Zentrum oder einer Zentrale niederlassen wollen, sowie Firmen auf der Suche nach Expansionsmöglichkeiten für sich interessieren.
www.biopole.ch

BlueArk
BlueArk ist ein auf erneuerbare Energien, insbesondere Wasserkraft, spezialisierter Technologiestandort. BlueArk unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie innovative Projekte aus dem Bereich Energie. Ein riesiges Wissensnetzwerk, in das die Großindustrie, Energieproduzenten und Forschungsinstitute des Kantons Wallis eingebunden sind, bietet wertvolle Hilfe für innovative Projektideen.
www.blueark.ch

Broye Aéropôle
Broye Aéropôle ist dabei, eine Technologie- und Industrieparks in der Nachbarschaft des Flugplatzes Payerne zu gründen. Der Industriepark ist in zwei Zonen gegliedert: Aéropôle 1 und 2. Aéropôle 1 bietet auf einer Fläche von 150.000 m² unmittelbaren Zugang zum Startbahn-Vorfeld von Payerne und ist Unternehmen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt vorbehalten. Aéropôle 2 hingegen steht allen Industrie- und Dienstleistungszweigen offen und hat eine Fläche von 250.000 m². Beide Zonen sind bereits voll erschlossen und ausgestattet (Strom, Gas, Glasfaserkabel, Trink- und Abwassermanagement).
www.aeropole.ch

Eclosion
Eclosion ermöglicht Unternehmern, die Lücke zwischen ihren Labors und der Phase zu überbrücken, in der ihre neu gegründete Firma ausreichend Risikokapital gewinnen kann. Eclosion trägt dazu bei, dass aus Innovations¬ideen wirklichkeitstaugliche Unternehmen werden. Darüber hinaus investiert Eclosion bis zu zwei Millionen Schweizer Franken an privaten Mitteln für neu gegründete innovative Unternehmen mit hohem Potenzial im Bereich Life Sciences.
www.eclosion.com

Fri Up
Fri Up ist eine gemeinnützige Organisation, die etablierte Unternehmen bei der Schaffung und Förderung von Innovationskapazitäten und -dynamik unterstützen. Fri Up baut in der gesamten Schweiz Synergien zwischen Wirtschaft, höheren Bildungseinrichtungen und Bund auf. Zudem bietet Fri Up Beratungsdienstleistungen für neu gegründete Firmen, die deren Überleben und Erfolg sichern sollen.
www.friup.ch

Fongit
Fongit bringt wertvolle Ressourcen aus Wirtschaft, Bund und der akademischen Gemeinde mit dem Ziel zusammen, der Geschäftsentwicklung in der Technologiebranche Anschub zu geben. Als Organisation mit Unterstützungsfunktion sieht Fongit seine Aufgabe darin, technologiebasierten Firmen, die sich noch im Anfangsstadium befinden, zu unterstützen.
www.fongit.ch

IdeArk
IdeArk ist in Martigny ansässig und arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich multimodale Interaktion. IdeArk bietet ideale Bedingungen für die Manager von F&EUnternehmen, die am Zugang folgenden HMI-Technologien (Schnittstelle Mensch/Maschine) interessiert sind: automatisiertes maschinelles Lernen, Sprachverarbeitung, Computer Vision, biometrische Authentifizierung, multimodale Interaktion u.a.
www.ideark.ch

Neode – Science and Technology Park of Neuchâtel
Im Wissenschafts- und Technologiepark Neode sind neue und kleine Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnologie- Branche ansässig. Im Gegensatz zu anderen solchen Parks hat Neode zwei Standorte, einen in Neuenburg, den anderen in La Chaux-de-Fonds. Beide befinden sich mitten im Zentrum einer außerordentlich produktiven Industrieregion mit herausragenden Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
www.neode.ch

Orbe Greentech Center
Das Orbe Greentech Center arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich der regenerativen Energien. Büro- und Besprechungsräume werden Unternehmen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung befassen, zu wett¬bewerbs¬fähigen Preisen bereitgestellt. Das Zentrum bietet effiziente Serviceleistungen sowie eine Reihe von Support- und Promotion-Mitteln für die Entwicklungsförderung der Mieter. Die Einrichtung bietet auf einer Fläche von 7.000 m² Büroräume, Labors und Werkshallen für Pilotanlagen sowie Besprechungs- und Konferenzräume, eine Cafeteria und das übliche Serviceangebot eines Technologiezentrums.
www.tecorbe.ch

PhytoArk
PhytoArk ist auf die Entwicklung von Produkten aus Pflanzenzellen oder aus Molekülen solcher Zellen spezialisiert. PhytoArk ist in einer idealen biologischen Umgebung angesiedelt, die 80% der Schweizer Produktion aus alpinen Pflanzen hervorbringt. Bei PhytoArk sollen Innovationen auf fruchtbaren Boden fallen können, und so werden dort Pflanzenzüchter, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen und Unternehmen aufgenommen, die zum Erfolg aller Projekte beitragen können.
www.phytoark.ch

Technologiepark PTSI
Der in Saint-Imier angesiedelte PTSI ist ein F&E- und Technologiepark, in dem Institute, Start-ups und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Mikrotechnologie und Präzisionsindustrie angesiedelt sind. TT-Novatech, ein multidisziplinäres Institut, bietet Technologietransfer sowie F&E-Unterstützung. Das Institut für Mikrotechnologie hat seinen Sitz im PTSI. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 70.000 m².
www.parc-scientifique.ch

SwissMedia Centers
SwissMedia ist der Schweizer Verband für Informationstechnologie. Neben seiner Funktion als typischer Technologiepark bietet SwissMedia seinen Mitgliedern breiten Zugang zu Public-Relations- und Mediennetzwerken, eingehenden Marktanalysen, Schulungsveranstaltungen sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Branchenbesprechungen und -konferenzen. SwissMedia hat zwei Zentren, von denen sich das eine in Vevey, das andere in Lausanne befindet. In beiden sind eine Vielzahl von Unternehmen angesiedelt.
www.swissmedia-center.ch

TechnoArk
TechnoArk wurde für Unternehmen geschaffen, die für ihre geschäftliche Entwicklung modulare Standorte mit anspruchsvoller technischer Ausstattung sowie Unterstützung brauchen. TechnoArk steht sowohl etablierten als auch neu gegründeten Unternehmen offen, vor allem solchen aus der ICT-Branche. Heute sind in TechnoArk über 500 Menschen in mehr als 50 kleinen und mittleren Unternehmen sowie drei Forschungsinstituten tätig.
www.technoark.ch

Technologiezentrum für Mikroschweißen in Sainte-Croix
Das Technologiezentrum für Mikroschweißen in Sainte-Croix bietet Platz für Firmen aus dem Bereich Mikroschweißtechnik sowie aus damit verbundenen Sparten, fördert den Kontakt zwischen der Wirtschaft und relevanten Einrichtungen und hält Schulungen in Mikroschweißtechnik ab.
www.technopole1450.ch

Y-Parc – Wissenschafts- und Technologiepark Yverdon
Der Y-Parc ist mit einer Fläche von 500.000 m² der größte Technologiepark der Schweiz. Heute sind dort ca. 100 Unternehmen zu finden, die an verschiedenen Hightech- Projekten arbeiten. Durch die Konzentration von technologischem Wissen ist es den Unternehmen möglich, Synergien zu schaffen und von einem Netzwerk aus Kompetenzen und Einrichtungen zu profitieren.
www.y-parc.ch

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