Kapitalmärkte und Finanzierung

Die Schweiz ist einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt. Ihre Banken sind berühmt für die hohe Qualität ihrer Dienstleistungen, und der Aktienmarkt ist mit Blick auf den Umfang der gehandelten Aktienwerte der größte Europas. Nimmt man noch die weiteren Vorteile wie niedrige Zinsen, ein hohes Dienstleistungsniveau, optimale Sicherheit und ein stabiles Geschäftsumfeld hinzu, dann gehört die Schweiz – und insbesondere die GREATER GENEVA BERNE area – zu den sichersten Orten der Welt, wenn es um Investitionen geht. Die hier ansässigen Banken und Finanzinstitute sind etabliert, besitzen eine lange Tradition und verfügen über die für ein modernes Bankwesen erforderlichen neuesten Technologien.

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6.1 Der Finanzplatz Schweiz

Das Finanzzentrum der Schweiz ist für die Wirtschaft des Landes mit einem geschätzten BIP-Beitrag von über 10% von hoher Bedeutung. Über 5% der ArbeitnehmerInnen sind in diesem Sektor tätig. Stabilität und Solidität, die Qualität von Dienstleistungen und Infrastruktur, die lange Tradition des Banken- und Versicherungswesens, die Kompetenz der Mitarbeiter, günstige rechtliche Bedingungen, eine moderate Besteuerung, der traditionell stabile Schweizer Franken und eine effiziente und konsistente Finanzmarktaufsicht gehören zu den charakteristischen Merkmalen des Finanzplatzes Schweiz. Die Diskretion der Schweizer Banken besteht nach wie vor unverändert. Allerdings wird die Schweiz im Einklang mit dem Steuermodell der OECD sowie über 100 abgeschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen Ländern bei konkreten und gerechtfertigten Informationsersuchen Unterstützung gewähren.

In der Schweiz gibt kosteneffektive Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionsgeschäfte und internationale Aktivitäten, gekoppelt mit attraktiven Strukturen zur Steueroptimierung. Die großen internationalen Geschäftsbanken, Kantonal- und Regionalbanken ebenso wie in der Schweiz ansässige ausländische Banken bearbeiten Transaktionen effizient und zuverlässig. Die Verfügbarkeit von Risikokapital über private Kanäle und Börsenzulassungen an der SWX Swiss Stock Exchange (Schweizer Börse) ist deutlich gestiegen.

6.2 Die Schweizerische Nationalbank

Die Schweizerische Nationalbank (www.snb.ch) in Bern ist als unabhängige Zentralbank für die Geldpolitik des Landes zuständig. Die Verfassung der Schweiz sowie entsprechende Gesetze verpflichten sie dazu, bei ihren Geschäften die Interessen des Landes als Ganzes zu wahren. Ihr vorrangiges Ziel besteht darin, Preisstabilität unter Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung des Landes zu gewährleisten. Dabei schafft sie ein Umfeld, in dem das Wirtschaftswachstum florieren kann.

6.3 Das Schweizer Banksystem

Das Schweizer Bankensystem ist bekannt für seine Vielfalt. Näheres hierzu erfahren Sie auf der Homepage der Schweizerischen Bankiervereinigung unter www.swissbanking.org.

Es gilt das Konzept des universellen Bankwesens, das folgende Dienstleistungen umfasst:

  • Kreditwesen
  • Vermögensverwaltung und Anlageberatung
  • Zahlungstransaktionen
  • Einlagenkonten (Sparguthaben usw.)
  • Effekten (Börsengeschäfte)
  • Emissionsgeschäft (Ausgabe von Anleihen)
  • Finanzanalyse

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gliedert die über 300 Banken in der Schweiz in verschiedene Kategorien: Großbanken, Kantonalbanken, Regionalbanken und Sparkassen, Raiffeisenbanken, andere Banken (insbesondere Geschäftsbanken und Börsenbanken sowie unter ausländischer Kontrolle befindliche Banken), Zweigstellen von ausländischen Banken und Privatbanken. Diese Gruppen unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Größe, ihren Geschäftsschwerpunkt, die geografische Reichweite ihrer Aktivitäten und ihre Rechtsform. Innerhalb des Bankensektors behalten die Großbanken in jeder Hinsicht eine dominierende Stellung.

Die beiden größten Schweizer Banken, UBS und die Credit Suisse Group – die beiden wichtigsten Akteure im Schweizer Bankenwesen –, erwirtschaften zusammen über 50% der Bilanzsumme aller in der Schweiz ansässigen Banken. UBS steht im Vermögensmanagement an der Spitze und ist darüber hinaus die führende Bank der Schweiz für Privat- und Unternehmenskunden. Zudem ist UBS ein wichtiger Global Player im Bereich Investmentbanking und Effektenhandel. Credit Suisse ist eine führende internationale Bank und berühmt für ihre Beratungskompetenz, ihre ganzheitlichen Lösungen und ihre innovativen Produkte für ein breites Spektrum von Unternehmens- und institutionellen Kunden ebenso wie für vermögende Privatpersonen weltweit und für Privatkunden in der Schweiz. www.creditsuisse.ch, www.ubs.ch

Kantonalbanken: Heute gibt es rund 24 Kantonalbanken. An ihnen ist der Bund beteiligt, und sie sind durch eine Staatsbürgschaft abgesichert (wenngleich im Hinblick auf diese Bürgschaft derzeit Liberalisierungsbemühungen im Gang sind). Trotz ihrer engen Verbindung zum Bund müssen Kantonalbanken bei ihren Geschäften wettbewerbsfähig sein. Ihr durch das Kantonalrecht verankertes Ziel besteht in der Wirtschaftsförderung für den Kanton. Wenngleich sie sich in allen Sparten des Bankgeschäfts betätigen, liegt ihr Schwerpunkt doch im Kredit- und Einlagengeschäft.

Übersicht über die Kantonalbanken: www.swisscanto.ch

Regionalbanken und Sparkassen: Hierbei handelt es sich um kleinere Geschäfts- und Investmentbanken, deren Tätigkeitsschwerpunkte die Kreditvergabe sowie das Einlagengeschäft sind. Diese Banken beschränken ihre Geschäftstätigkeit freiwillig auf eine Region. Als Vorteile sind ihre Nähe zum Kunden und ihre besondere Kenntnis der lokalen Gegebenheiten, beispielsweise im Hinblick auf regionale Konjunkturzyklen, zu nennen.

Raiffeisengruppe: Die Raiffeisenbanken sind die Bankengruppe mit dem größten Zweigstellennetz in der Schweiz und bilden zusammen die Raiffeisen Schweiz. Die Bankengruppe ist als Kooperative strukturiert und gehört zu den führenden Privatkundenbanken in der Schweiz. www.raiffeisen.ch

Privatbanken: Privatbanken gehören zu den ältesten Banken in der Schweiz und sind als Personengesellschaften, Genossenschaften oder Kommanditgesellschaften strukturiert. Privatbanken haften mit ihrem persönlichen Vermögen unbegrenzt für ihre Tochtergesellschaften. Sie sind in der Vermögensverwaltung, vor allem für Privatkunden, tätig. Privatbanken haben es sich zur Regel gemacht, nicht öffentlich für die Annahme von Spareinlagen zu werben. www.swissprivatebankers.com

Ausländische Banken: Eine Bank befindet sich dann unter ausländischer Kontrolle, wenn mehr als die Hälfte ihrer Stimmrechte von Ausländern mit qualifizierten Beteiligungen gehalten werden. Ausländische Banken, die in der Schweiz tätig sind, kommen aus Europa (über 50% davon aus der EU) und aus Japan (ca. 20%). Ihre Aktivitätsfelder sind das Auslandsgeschäft (ausländische Vermögen haben an der Bilanzsumme einen Anteil von 70%) sowie die Vermögensverwaltung.

Andere Banken: Hierzu gehören Banken mit unterschiedlichen Geschäftszwecken, so beispielsweise auf das Börsengeschäft, den Effektenhandel und die Vermögensverwaltung spezialisierte Institute sowie Geschäftsbanken. In der Regel handelt es sich hierbei um Universalbanken, für die Hypothekenanlagen eine große Rolle spielen. Zudem bieten sie Geschäftskredite für Handel, Industrie und Gewerbe. Verbraucherkreditinstitute sowie auf die Vergabe von Kleinkrediten für Privatpersonen und die Industrie spezialisierte Institute fallen ebenfalls in diese Kategorie. Die wichtigsten Banken für die Finanzierung von Handelsgeschäften sind die Credit Suisse, BNP Paribas, Crédit Agricole und BCGE. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.gtsa.ch.

6.4 Beschaffung von Investitionskrediten

Günstige Finanzierungsbedingungen für Investitionen wirken sich vorteilhaft auf die Entwicklung der gesamten geschäftlichen Aktivität aus. Eine sehr hohe Sparquote bewirkt niedrige Zinsen, was wiederum die Finanzierungskosten insgesamt senkt.

Bei Industriekrediten können in der Regel bis zu 50% des Gesamtwerts einer Fabrik (Marktwert oder Baukosten einschließlich Maschinen und Anlagen) gegen Immobilienpfande zu sehr attraktiven Konditionen finanziert werden. Bei Büro- und Dienstleistungsgebäuden geht die Sicherheitsmarge normalerweise bis zu 70%, wobei sich dies jedoch nach der Risikobeurteilung richtet. Einige Kantone bieten Bankbürgschaften für Bankkredite. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte unserem Fact Sheet „Förderung und Unterstützung durch den Bund“.

6.5 Hypothekenzinsen

Die Hypothekenzinsen sind in der Schweiz von jeher niedrig. In den letzten fünf Jahren lagen sie zwischen 2,5 und 4%.

6.6 Finanzierung des Tagesgeschäfts

Banken gewähren unterschiedliche Arten von Krediten mit kurzfristigen Laufzeiten: ungesicherte Kredite oder Kredite mit gestellten Sicherheiten. Die Höhe des eingeräumten Kredits richtet sich danach, wie vertrauenswürdig das beantragende Unternehmen ist und welche Zukunftsaussichten es hat. Finanzdienstleister in der Schweiz bieten eine Vielzahl attraktiver Lösungen wie Bürgschaften, Wandelschuldverschreibungen und Risikofinanzierungen.

6.7 Beteiligungskapital aus Bundesmitteln und Risikokapital

Auf nationaler Ebene unterstützt die eidgenössische Förderagentur für Innovation (KTI) F&E-Projekte in Zusammenarbeit mit Universitäten und Unternehmen. Sie fördert den Technologietransfer durch Kofinanzierung von F&E-Gemeinschaftsprojekten zwischen Unternehmen und Universitäten. Wird ein Projekt angenommen, kann die KTI bis zu 50% der Gesamtkosten übernehmen. Dieses Dienstleistungspaket wird abgerundet durch Unterstützung bei der Beschaffung von Risikokapital über KTI Invest, einen unabhängigen privaten Verband.
www.kti-cti.ch
www.cti-invest.ch

6.8 Sonstige öffentliche Mittel für Innovationsprojekte

Neben dem auf Bundesebene bestehenden Programm gibt es weitere spezialisierte öffentliche Quellen für Risikokapital und Start-up-Finanzierungen. Diese stehen in der Regel nur Unternehmen aus bestimmten Kantonen offen.

Das Centre de Compétences Financières des Kantons Wallis (CCF Wallis) bietet Beteiligungskapital im Gegenzug zu einer finanziellen Beteiligung (Anteile/Aktien) am Unternehmen bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Je Projekt werden maximal 50.000 Schweizer Franken bereitgestellt, wobei dieser Betrag in Ausnahmefällen auf bis zu 100.000 Schweizer Franken erhöht werden kann. Zudem bietet CCF Initiativen zur Förderung des Unternehmertums.
www.ccf-valais.ch

Die Stiftung für Technische Innovation (FIT) im Kanton Waadt unterstützt Hightech-Projekte in der Anlaufphase, bis diese ihre technische und wirtschaftliche Reife erreicht haben (beispielsweise in Form des ersten industriellen Prototyps). Diese Stiftung bietet Darlehen bis zur Hälfte des Gesamtbudgets bei einer Obergrenze von 100.000 Schweizer Franken und mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren.
www.fondation-fit.ch

Im Kanton Neuenburg wird dieser Service von Finergence angeboten.
www.finergence.ch

Risiko Kapital Freiburg unterstützt technologische Startups und wachsende Unternehmen mit dem Ziel, die Forschung in neuen Technologiebereichen zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Risiko Kapital Freiburg übernimmt dabei Minderheitsbeteiligungen und gewährt Aktionärskredite an innovative Unternehmen in der Gründungs-oder auch der Expansionsphase.
www.promfr.ch

Neben den öffentlichen Programmen gibt es zahlreiche private oder halbprivate Risikokapitalunternehmen in der Schweiz, die von der SECA Swiss Private Equity & Corporate Finance Association vertreten werden. Zu den Mitglieder gehören Equity-Investmentunternehmen, Banken, Beratungsfirmen für Unternehmensfinanzierung, Wirtschaftsprüfungskanzleien, Managementberater, Rechtsanwälte, Privatinvestoren und Business Angels.
www.seca.ch

Eclosion unterstützt Unternehmern dabei, die Lücke zwischen ihren Labors und der Phase zu schließen, in der ihre neu gegründete Firma ausreichend Risikokapital gewinnen kann. Damit trägt Eclosion dazu bei, dass durch Wachstum aus Innovationsideen wirklichkeitstaugliche Unternehmen werden. Darüber hinaus investiert Eclosion bis zu zwei Millionen Schweizer Franken an privaten Mitteln als Beteiligungskapital für neu gegründete innovative Unternehmen mit hohem Potenzial im Bereich Life Sciences. Dieser Sektor umfasst insbesondere die Sparten Pharmazie, Biotechnologie und Medizintechnik.
www.eclosion.com

6.9 Risikokapital-Programme in der GGBa

Im Folgenden sind einige Risikokapitalfirmen aus der GGBa aufgelistet:

Jade Invest ist eine schweizerische Risikokapitalfirma, die in Spitzentechnologien investiert, wobei der besondere Schwerpunkt auf Mikro-Nanotechnologien liegt. Jade Invest wurde von drei angesehenen Partnern gegründet: CSEM (Schweizer Forschungszentrum für Elektronik und Mikrotechnologie), Absolute Private Equity und Group Delarive. Jade Invest unterstützt Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial nicht nur mit Kapitaleinlagen, sondern auch durch strategische Orientierungshilfe.
www.jade-invest.ch

Die Stiftung für technologische Innovation (STI) an der Berner Fachhochschule (Kapital: 3,5 Millionen Schweizer Franken) unterstützt innovative Start-up-Unternehmen mit zinsfreien Krediten.
www.sti-stiftung.ch

Polytech Ventures ist ein neuer Technologie-Seed-Fonds, der von einer Gruppe ins Leben gerufen wurde, die starke Verbindungen zur EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) unterhält. Der Fonds verfügt über eine Kapitalausstattung von ca. 20 Millionen Schweizer Franken und investiert vorrangig in Technologieunternehmen aus der Westschweiz, die sich im Anfangsstadium ihrer Entwicklung befinden. Polytech Ventures überbrückt eine Lücke in der Finanzierungswertschöpfungskette zwischen der Anschubfinanzierung und dem Risikokapital.
www.polytechventures.ch

Vinci Capital ist eine führende Schweizer Private-Equity-Firma mit einem verwalteten Kapital von über 200 Millionen Schweizer Franken. Seit 1998 hat das Unternehmen mehr als 30 Schweizer Technologie- und Industrieunternehmen Eigenkapital zur Finanzierung von Innovation, Wachstum und Nachfolge-Buyouts bereitgestellt..
www.vincicapital.ch

Index Ventures engagiert sich für Unternehmer, die den Willen und die Fähigkeit dazu haben, Technologieunternehmen von Weltformat aufzubauen, die eines Tages am globalen Marktplatz bestehen können.
www.indexventures.com

Das Team von Endeavour Vision besteht aus erfahrenen Risikokapital-Experten, die seit 1989 verantwortlich zeichnen für Investitionen in über 70 Technologie- und Life Sciences-Unternehmen in zwölf Ländern.
www.endeavourvision.com

6.10 Eröffnen eines Bankkontos

Jeder Erwachsene kann in der Schweiz ein Bankkonto eröffnen. Aufgrund der sehr strikten Verfahrensvorschriften für die Eröffnung von Bankkonten, die unabhängig vom Wohnort des Kunden gelten und im Einklang mit den Schweizer Due-Diligence-Gesetzen stehen, muss die Bank die Identität des Kunden anhand eines offiziellen Dokuments überprüfen. Darüber hinaus verlangt sie ggf. auch die Vorlage von Unterlagen, mit denen sich die Herkunft von Mitteln nachweisen lässt, so beispielsweise den Vertrag für einen Hausverkauf, einen Kontoauszug von einer Auslandsbank, einen Beleg über den Verkauf von Wertpapieren usw. Das Konto kann außer auf Schweizer Franken auch auf US-Dollar, Euro oder andere Währungen lauten.

Unternehmen können ein Schweizer Bankkonto unabhängig davon eröffnen, ob sich ihr eingetragener Firmensitz in der Schweiz oder im Ausland befindet. Für sie gelten die gleichen Regeln wie für Privatpersonen.

6.11 Six Swiss exchange

Die SIX Swiss Exchange betätigt sich auch in sehr erfolgreichen Joint Ventures mit STOXX, dem führenden IndexanbieterEuropas, sowie mit Swiss Fund Data.

Die SIX Swiss Exchange operiert über verschiedene Handelsplattformen und ist der Marktplatz für unterschiedliche Wertschriftenarten wie Aktien einheimischer Unternehmen, auf Schweizer Franken lautende Anleihen, internationale Mehrwährungs-Anleihen, ETFs, ETSFs und auf Schweizer Franken lautende Pensionsgeschäfte („Repos“). Seit August 1996 läuft der Handel an der SIX Swiss Exchange ausschließlich auf elektronischem Wege.

Darüber hinaus nimmt die SIX Swiss Exchange in der Schweiz auch aufsichtsrechtliche Aufgaben wahr. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Selbstregulierung legt sie die Voraussetzungen für die Notierung und den Erhalt einer Notierung von Wertpapieren an der SIX Swiss Exchange fest. Die SIX Swiss Exchange untersteht schweizerischem Recht (dem Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel [BEHG]) und wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA beaufsichtigt. Als unabhängige Aufsichtsstelle schützt die FINMA die Finanzmarktkunden, nämlich Kreditgeber, Investoren und Versicherte, und stärkt damit das Vertrauen in die reibungslosen Abläufe, die Wettbewerbsfähigkeit und die Integrität des Finanzplatzes Schweiz.

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