“Eine europäische Zentrale braucht Mitarbeitende, die die verschiedenen europäischen Kulturen verstehen. Die Schweiz selbst ist ein Schmelztiegel, in dem sich Deutsche, Franzosen und Italiener finden.”
Eine internationale Kanzlei für Steuer-, Rechts- und Beratungsdienstleistungen
Enge Beziehungen zur Europäischen Union
Vorteil für die Zusammenarbeit
Wenngleich die Schweizerische Eidgenossenschaft, so der offizielle Name der Schweiz, nicht zur EU gehört, so hat sie aus wirtschaftlicher, kultureller und rechtlicher Sicht doch viele Gemeinsamkeiten mit den 27 Mitgliedsstaaten.
Die Schweiz ist
- Zweitgrößter Kunde
- Drittgrößter Warenlieferant der EU.
Dank einer Reihe bilateraler Handelsabkommen und einer seit vielen Jahren bestehenden aktiven politischen Zusammenarbeit haben Unternehmen aus der GREATER GENEVA BERNE area (GGBa) garantierten Zugang zu den 450 Millionen Verbrauchern des europäischen Marktes. Diese Politik erhielt in einer Reihe von Volksabstimmungen die Zustimmung der Schweizer Wähler.
Der Umstand, dass die Schweiz der EU nicht beitritt, gilt nicht im Mindesten als Nachteil. Einer Umfrage unter Top-Managern von in der Schweiz ansässigen ausländischen Unternehmen zufolge erachten 37% davon dies als Vorteil, sehen 35% darin weder einen Vor- noch einen Nachteil und sind 15% davon überzeugt, dass diese Haltung einen beträchtlichen Vorteil darstellt!
Eine Freihandelszone
Das Freihandelsabkommen von 1972 war das erste einer Reihe umfassender bilateraler Verträge. Ihm folgte die Ratifizierung der Bilateralen Abkommen I und II mit der EU in den Jahren 1999 und 2004. Diese Abkommen sicherten den Menschen Bewegungsfreiheit zu und verankerten die Bedingungen für eine weitere gegenseitige Öffnung der Märkte sowie für den Zugang zu Finanzmitteln in bestimmten Bereichen wie Forschung, Sicherheit, Umwelt, Landwirtschaft sowie Transportwesen (Luft und Straße).
Aufgrund der mit der EU geschlossenen Freihandelsabkommen ist die Ein- und Ausfuhr von Industrieprodukten effektiv befreit von Zollabgaben und Quotenbeschränkungen.
Marktzugang
Der durch die bilateralen Abkommen ermöglichte Marktzugang schafft in Verbindung mit den Vorteilen, die sich die Schweiz durch ihren Nicht-Beitritt zur EU wahrt, perfekte Bedingungen für die Ansiedelung europäischer und weltweiter Tätigkeiten in der GGBa. Die Region grenzt an die EU-Mitgliedsstaaten Frankreich und Italien und unmittelbar auch an Deutschland.
Dauerhafte Bande mit Europa
Zu den Prioritäten der Schweizer Europapolitik gehört Folgendes:
- Konsistente Aktualisierung, Erweiterung oder Ver - längerung bilateraler Abkommen;
- Abschluss neuer bilateraler Abkommen bei passender Gelegenheit.
Eckdaten
- Prozentualer Anteil der Schweizer Exporte in die EU: 60%
- Prozentualer Anteil der Schweizer Importe mit EUUrsprung: 80%
- Anzahl der in der Schweiz lebenden EU-Bürger: 900.000
- Anzahl der EU-Bürger, die täglich aus dem Ausland zur Arbeit in die Schweiz einreisen: 180.000
Quelle: Integrationsbüro, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten / Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

