
“Wir wären nicht hier, wenn die Region nicht so attraktiv wäre! Sie hat das Potenzial zum nächsten Silicon Valley.”
Daniel Borel
Mitgründer und Präsident
Logitech
Konzentrierte Kompetenz in Wissenschaft und Technologie, F&E und Produktion
Innovation und technische Kompetenz sind in der GREATER GENEVA BERNE area (GGBa) in großer Fülle vorhanden. Globale Marktführer wie Omega, Rolex (Uhren), Nestlé, General Mills (Nahrungsmittel/Ernährung), Cemex (Zement), Firmenich, Givaudan (Parfum), Cisco, Nokia (Telekom), Merck-Serono, Lonza, Celgene (Biotechnologie), Bayer, Novartis, UCB Farchim (Arzneimittel), Johnson & Johnson (Medizintechnik), Logitech, VeriSign (ICT), Atmel, Semtech, Marvell (Halbleiter), Alcan (Aluminium), Liebherr und Michelin (Maschinenbau) verdanken der Region ihren Aufstieg.
Mittelbeschaffung für die Zukunft
Die Forschung genießt höchste Priorität in der Schweiz und ist die gerechtfertigte Basis ihres Stolzes. Hier werden pro Kopf mehr Erfindungen zum Patent angemeldet als irgendwo sonst auf der Welt. In der Region sind führende Akteure der Pharmaindustrie angesiedelt, und die überdurchschnittlichen Ausgaben für die Grundlagensowie die angewandte Forschung sind das Ergebnis eines seit Langem bestehenden Bestrebens der Politik, Investoren anzuziehen, die sich in Sektoren mit hohem Wertschöpfungspotenzial engagieren, z. B.:
- Life Sciences und Medizintechnologie
- Mikro-Nanotechnologie
- Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT)
- Umwelttechnologie
- Elektronik
- Hightech-Gesundheitswesen
Land: F&E-Mittel in Prozent/BIP
Schweiz: 2.9% - vor Deutschland, Frankreich und GB
EU-Durchschnitt: 1.9%
Spezielle F&E-Partnerschaften
Spitzenunternehmen entscheiden sich für die GGBa wegen des Potenzials von Synergien mit besonderen Strukturen aus Akademie und Forschung, die Zugang zu hochmodernen Ressourcen bieten. Alle Universitäten der Region sind an Institute angeschlossen, mit denen sie bei einer Vielzahl hochspezialisierter Projekte zusammenarbeiten. Dazu gehören:
- Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN
- Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne EPFL
- Das Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikro technologie CSEM
- Das IDIAP Forschungsinstitut (Dalle Molle Institute for Perceptual Artificial Intelligence)
- Das Adolphe Merkle Institut (Nanowissenschaft)
- Das Technologiezentrum Freiburg
- Die drei Universitätskrankenhäuser Bern (Insel), Genf (HUG) und Lausanne (CHUV)
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Förderagentur für Innovation (KTI) bieten ebenfalls eine Fülle von Forschungs- und Innovationsmöglichkeiten.
Potenzial im Cluster
Aus der Bündelung von Fertigkeiten und Fähigkeiten in der GGBa hat sich eine Reihe von Netzen, auch „Cluster“ genannt, herauskristallisiert, die Brücken zwischen Wissenschaft und Industrie schlagen. Hierbei handelt es sich um Industrieparks, Gründerzentren, Technologieparks und Vernetzungs-Plattformen. Angaben der OECD zufolge ist die Schweiz führend im Aufbau wissensbasierter Technologien des 21. Jahrhunderts und nimmt eine führende Stellung ein, was die Aneignung der von den Industrien der Zukunft benötigten neuen Fertigkeiten und Technologien betrifft. Die Schweiz führt die weltweiten Ranglisten im Hinblick auf die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro Million Einwohner an. Auch die Risikokapitalinvestitionen im F&EBereich gehören zu den höchsten weltweit.

