"Elektrizität ist ein lebenswichtiges Produkt für die gesamte Wirtschaft. Wir pflegen enge Kontakte mit Unternehmen und Firmen ; wir beraten sie und liefern qualitativ hochwertige Produkte, 24/7."

Philippe Virdis
Generaldirektor
Groupe E

Energie- und Umwelttechnologie

Technologie für künftige Generationen

Umwelttechnologie ist eine der vielen Stärken der GREATER GENEVA BERNE area (GGBa). Der Umweltschutz findet zwar heute weltweit Beachtung und Unterstützung, in der Schweiz jedoch gehört er bereits seit Jahren zum Grundsatzprogramm. Strenge, dabei aber auf den Fortschritt ausgerichtete Umweltgesetze werden in Abstimmung mit der Wirtschaft beschlossen und dienen seit Langem als Katalysator der Forschung.

Aufgrund dieses historischen Fokus und des hohen Ansehens, das die Forschung hier generell geniesst, finden Unternehmen, die sich in der GGBa niederlassen, unzählige Möglichkeiten für Partnerschaften in diesem expandierenden Sektor. Die GGBa ist auf akademischem Gebiet wie auch in der Praxis eine der weltweit führenden Regionen in Sachen Abwasseraufbereitung und -recycling, Stromerzeugung und -rückgewinnung, Zubehör für die Solarindustrie, emissionsarme Mobilität, energieeffizientes Bauen, Wasserkraft, Smart-Grid-Digitaltechnologie, Industrie-Ökologie (IE, industrial ecology), Systeme zur Überwachung der Gewässer- und Luftverschmutzung sowie Aufbereitungstechnik.

Nachhaltige Begeisterung für umweltfreundliche Energie

Da sie selbst über verhältnismäßig wenige traditionelle Energiequellen verfügen, sind die Schweiz allgemein und die GGBa im Besonderen auch führend bei der Entwicklung einer Fülle von Optionen für nachhaltige Energiegewinnung: Solarstrom, Windkraftanlagen, Biomasse, Biodiesel, Biogas, Wärmetechnik und Hydraulik. Das enorme Wachstumspotenzial dieser Sparten wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass der Energiebedarf jährlich um zwei Prozent steigt. Nach dem Bundesenergiegesetz muss die Schweiz bis 2030 fünfzig Prozent ihrer benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen. In den GGBa-Kantonen Freiburg, Neuenburg und Waadt plant der Stromversorger Group E, jährlich weitere 10 Millionen kWh an Strom aus regenerativen Quellen zu gewinnen.

Eine starke Allianz der GGBa

Die Kantone der GGBa widmen einen erheblichen Umfang ihrer Ressourcen dem Bereich Energie- und Umwelttechnologie. Dies erfolgt über eine Vielzahl von führenden Forschungszentren wie dem Energy Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL), dem Departement für Ökotechnologie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Waadt (HEIG-VD), dem Schweizer Forschungszentrum für Elektronik und Mikrotechnologie (CSEM), dem Departement für Kraftfahrzeugtechnik der Berner Fachhochschule (HES-BE) und dem Institut für Bau und Umwelt an der Fachhochschule Freiburg (HES-FR).

Die Region verfügt zudem über viele Gründerzentren und Technologieparks mit hochmodernen Einrichtungen, in denen die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie gefördert wird. Dazu gehören u.a. das Orbe Environmental Technology Center in Waadt sowie BlueArk in Wallis. Infolgedessen werden hier viele kleinere, wegweisende Unternehmen und Spin-offs kultiviert. Der Kanton Wallis in der GGBa, traditionell für seine Energiegewinnung aus Wasserkraft und für seine Aluminiumproduktion bekannt, wendet sich inzwischen verstärkt modernen regenerativen Energiequellen zu. Dazu hat er beispielsweise mit dem Kanton Freiburg eine Allianz für das Management eines neuen Cleantech-Clusters gebildet. Die Idee für diesen Cluster stammt von der Konferenz der Westschweizer Energieminister (CDPE-SO) zur Förderung erneuerbarer Energien in der gesamten GGBa und funktioniert im Wesentlichen wie die anderen branchenspezifischen Netzwerke der Region: BioAlps (Life Sciences), Micronarc (Mikro-Nanotechnologie) und Alp ICT (Informations- und Kommunikationstechnologie).

Darüber hinaus hat die International Federation of Green Regions Association (IFGRA) (www.ifgra.org) ihren Sitz in der GGBa. Dieser Verband steht in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachorganisationen aus der GGBa und aus anderen Ländern, deren Aufgabe im Technologie- und Wissenstransfer zur Entwicklung umweltfreundlicher Lösungen besteht. Dazu gehört der Energie-Cluster (www.energiecluster.ch), in dem die Arbeiten und Erkenntnisse von 100 Forschern zusammenfließen, und der in der Zusammenarbeit mit seinen 200 Mitgliedern effizientere Produkte und Dienstleistungen entwickelt, die Association for the Development of Renewable Energy (www.ader.ch) und die Association for the Promotion of Renewable Energy (http://www.aper.ch/de/index.html).

In Anbetracht dieses überaus wertvollen Support-Netzwerks überrascht es nicht, dass sich so viele in der GGBa angesiedelte Unternehmen eines solch starken Wachstums erfreuen. Dazu gehören u.a. Applied Materials, Meyer Burger, Sputnik, SunPower Systems, DuPont, Oerlikon Solar, VHF Technologies (Flexcell) und Frewitt.

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